Datenschutz interessiert keinen

Datenschutz interessiert keine Sau – wie sich die Geschäftsführer-Katze in den Schwanz beißt

 

Die meisten Unternehmen schreien nicht lautstark “Hurra”, wenn sie sich mit Datenschutz beschäftigen soll. Für viele ist es ein extrem lästiges Thema, das sie irgendwie von Gesetzes wegen bearbeiten müssen, obwohl sie dies aber eigentlich nicht wollen.

Datenschutz interessiert keinen und aus den Chefetagen hört man Sätze wie: “Der Datenschutz macht unser Geschäft kaputt”, “Die DSGVO ist ein bürokratisches Monster ohne Sinn und Verstand” oder “Datenschutz brauchen wir nicht, wir verarbeiten keine sensiblen Daten”.

Diese oft negative Verknüpfung mit dem Thema Datenschutz rührt leider daher, dass Brüssel mit der DSGVO zwar ein aus meiner persönlichen Sicht gutes Ziel verfolgt hat, es jedoch an der Umsetzung hakt. Der eigentliche Sinn war es den Datenschutz in Europa zu vereinheitlichen und so auch ein annähernd einheitliches Schutzniveau bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu erreichen. Die Anforderungen der DSGVO sind so vielfältig, dass gerade kleinere Unternehmen erhebliche Schwierigkeiten dabei haben, diese mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umzusetzen. Hinzu kommen oft komplexe  Anforderungen (Stichwort: Löschen), wo Unternehmen oft nicht wissen, wie sie diese gesetzeskonform in der Praxis behandeln sollen.

 

Schluss mit dem Katzenjammer

Aber Schluss mit dem Katzenjammer; der Datenschutz ist nicht nur extrem wichtig in einer immer digitaler werdenden Arbeitswelt. Die Menge der durch Unternehmen verarbeiteter personenbezogener Daten steigt massiv, daher ist der Datenschutz  vielmehr auch ein notwendiges Qualitätsmerkmal.  

 

Der Grund

Die Nachrichten über Datenschutzverletzungen mehren sich. Grund hierfür sind nicht nur kriminelle Hackerangriffe, sondern leider auch des öfteren einfach Sorglosigkeit beim Thema Datenschutz.

Welcher Mitarbeiter oder Kunde möchte schon, dass mit seinen Daten sorglos umgegangen wird? Ein laxer Umgang mit dem Datenschutz macht sich spätestens bei einem größeren Datenschutzvorfall dann bemerkbar, wenn sich Kunden Angst um die Sicherheit ihrer Daten machen und zu einem anderen Unternehmen wechseln. Die Geschäftszahlen verschlechtern sich und der geringe Invest beim Datenschutz kommt als Bumerang zurück.

Fazit

Ja, die Anforderungen der #DSGVO an Unternehmen sind nicht klein zu reden und ja, Datenschutz kann auch für zusätzliche graue Haare sorgen. Aber Datenschutz kann auch zu einem großen Wettbewerbsvorteil werden (siehe unseren Artikel dazu hier), wenn man es als Geschäftsführung versteht, diesen gezielt als Mehrwert zu verkaufen! Denn was gibt es besseres als einen zufriedenen Kunden, der ruhig schlafen kann, weil er weiß, dass seine personenbezogenen Daten sicher sind?

 

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