Eine leuchtende Zukunft – erste Einblicke aus Alina’s Interviews – was sehen IT’ler als Zukunftsthemen?

Mit welchen Themen beschäftigen sich IT’ler und welche Trends sehen sie, um in Zukunft die #Digitalisierung im Unternehmen weiter voranzutreiben?

In den letzten Wochen habe ich einige Interviews mit verschieden Persönlichkeiten in dem Bereich IT geführt. Ich habe meinen Interview-Teilnehmern auf den Zahn gefühlt, um herauszufinden welche Zukunftsthemen sie derzeit beschäftigen und sie sich vorstellen können, dass diese bedeutsam für die Zukunft sind. Es wurden viele verschiedene Megatrends genannt, die wichtig sind, um in Zukunft die Digitalisierung im Unternehmen weiter voranzutreiben. Ich habe mal die häufig genannten Zukunftsthemen für euch zusammengefasst.

 

Prozessdigitalisierung und Prozessautomatisierung

Zwei häufig genannte Begriffe sind die Prozessdigitalisierung und Prozessautomatisierung. Die Abläufe in einem Unternehmen sind oftmals nicht effizient geplant. Doch dies kann geändert werden durch die Optimierung und effiziente Automatisierung der Prozesse. Dadurch, dass die Wertschöpfungsketten digitalisiert werden, werden diese transparenter, effizienter und kostengünstiger. Es kann dadurch viel Zeit gespart werden, da sich der zugeteilte Mitarbeiter nicht lange mit diesen Prozessen auseinandersetzten muss.

Ein Beispiel für Prozessautomatisierung ist “Robotic Process Automation (RPA)” in der Logistik. Der RPA ist flexibel einsetzbar für verschiedene Aufgaben. Er übernimmt die eintönige Arbeit und steigert somit die Produktivität der Mitarbeiter. Zunächst wird der Prozess analysiert, verbessert und dann automatisiert. Dadurch kann im Gegenzug der Mitarbeiter für andere Aufgaben eingesetzt werden. Der Roboter nimmt somit keinem Mitarbeiter den Arbeitsplatz weg, im Gegenteil. Es werden sogar neue Arbeitsplätze geschaffen, da die Robotic Technik von speziell geschulten Mitarbeitern gewartet und programmiert werden muss. Dies ist wirtschaftlich effizienter und kostengünstiger für das Unternehmen, als einen externen Mitarbeiter dafür einzustellen.

Im Gebiet des Einkaufs ist es eine Software, die über einen Server die Tätigkeiten automatisiert abbildet. Diese Software imitiert die Interaktion des Menschen und greift auf verschiedene Dateien und Dokumente zurück. Beispielsweise sollen Informationen schnell in ein anderes System übertragen werden. Hierfür wird die RPA eingesetzt, um schnell und zuverlässig Daten und Informationen zwischen administrativen und operativen Systemen zu übertragen. Unter anderem können Wareneingänge und Ausgänge kontrolliert und dokumentiert werden. So übernimmt der RPA Massenaufgaben, die eher unbeliebt und zeitaufwändig sind. Somit können Fachkräfte vielfältiger eingebunden und eingesetzt werden. Weitere Vorteile sind die Kostensenkung im Unternehmen, die Qualitätssteigerung der Prozesse und die Mitarbeiterentlastung.

 

 

Ein weiteres Zukunftsthema, welches meine Interviewpartner/innen sehr beschäftigt, ist das Thema #Homeoffice. Viele Unternehmen mussten ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schicken, weil der normale Betrieb im Unternehmen durch die Corona-Pandemie nicht mehr möglich war/ist. Doch bleibt das Thema Homeoffice im Unternehmen auch nach der Pandemie bestehen? Oder wird diese Thematik schnell wieder über Bord geworfen?

Homeoffice auch nach #Corona ein Thema?

Durch die Corona-Krise befinden sich viele Mitarbeiter im Homeoffice. Viele Unternehmen waren digital nicht gut aufgestellt und mussten innerhalb von wenigen Tagen Laptops/Computer bereitstellen und Abläufe im Homeoffice planen. Aber einige andere Unternehmen arbeiteten schon seit Jahren mit dem Modell Homeoffice. Das Homeoffice hat viele Fürsprecher, aber auch einige, die das ganze sehr kritisch sehen. Es hat natürlich alles seine Vor- und Nachteile. Aber wieso sollten Aufgaben, die ortsunabhängig sind, nicht auch von Zuhause erledigt werden können? Das spart dem Arbeitnehmer oftmals viel Zeit, dadurch dass der Weg zum Büro wegfällt. Mitarbeiter sind durch das Homeoffice flexibler. Sie können früher mit der Arbeit starten und beliebig ihre Zeit einteilen.
Viele Teilnehmer gaben im Interview an, dass sie im Homeoffice sogar noch produktiver sind als im Büro. Der Grund dafür ist, dass man weniger durch andere Faktoren abgelenkt wird. Das mag für viele im ersten Moment unverständlich erscheinen, aber wenn man sich beispielsweise im Büro einen Kaffee holt oder auf dem Weg zu einem Konferenzraum ist, trifft man auf dem Flur andere Mitarbeiter. Dann quatschen die Kollegen unter sich und dadurch verfliegt einiges an Zeit. Dies ist im Homeoffice nicht der Fall. Das hat zwar einen positiven Effekt, aber soziale Interaktionen mit Kolleginnen und Kollegen sind wichtig. Dieser würde komplett wegfallen. Dadurch ist es wichtig sich damit auseinander zu setzen, welche Abteilungen und Positionen können von Zuhause aus arbeiten und welche sind unverzichtbar vor Ort. Unter anderem muss abgeklärt werden wie viele Tage in der Woche es in Ordnung ist, seine Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. Denn Homeoffice wird oftmals als noch anstrengender empfunden als die Arbeit im Büro. Denn die zwei Komponenten Beruflich und Privat verschmelzen immer mehr miteinander und Mitarbeitern fällt es deutlich schwerer, nach der Arbeit abzuschalten.

Fazit

Es ist spannend zu beobachten, wie sich die zwei Themen Prozessautomatisierung und Homeoffice in Zukunft entwickeln werden. Ob die Corona-Pandemie als Chance genutzt wird, um die Digitalisierung voranzutreiben, oder ob Unternehmen wieder in ihre alten Muster verfallen? Zu wünschen wäre es, einen Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen.

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